Projekt in der Bauphase

Seniorenzentrum Sinzheim

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Vollgas fürs neue Seniorenheim 
Bauträger gibt sich in Sinzheim selbst enge Zeitvorgabe von wenigen Wochen

Sinzheim. Ab jetzt soll alles sehr schnell gehen. „Wir machen Nägel mit Köpfen und gehen die Straße hier an, damit wir das Zeitfenster auf jeden Fall halten können“, gibt sich beim sogenannten ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau des bestehenden Seniorenzentrums im Pfarrer Kiefer-Weg in Sinzheim Geschäftsführer Udo Schwetlick vom gleichnamigen Bauträger, der das Projekt in Sinzheim umsetzt, zuversichtlich. „Wenn alles glatt läuft können die ersten Bewohner hier in wenigen Wochen schon die ersten Zimmer beziehen“, gibt Udo Schwetlick den straffen Zeitplan vor. Zuvor hatte der agile Unternehmer die entsprechenden Verträge mit Bürgermeister Erik Ernst unterzeichnet. „Wir haben gestern Abend noch eine große Versammlung im Gemeindesaal veranstaltet. Dabei wurden die entstehenden Wohnungen und Pflegeeinheiten detailliert vorgestellt. Und man konnte dabei auch schon Reservierung vornehmen“, ging Erik Ernst auf die Forderung des Gemeinderates ein, bei der neuen Einrichtung möglichst den Bürgern vor Ort den Vorzug in Form eines Vorkaufsrechtes zu geben. Die Nachfrage bei den Pflegeplätzen sei enorm. Deshalb werden die Reservierungen voraussichtlich auch nicht bis „in alle Ewigkeit“ hinausgezogen. Auf bis zu einem Drittel werde sich der Anteil an betreuten Bewohnern aus Sinzheim und unmittelbarer Umgebung belaufen. „Wir werden hier in kurzer Zeit 75 Pflegeplätze und 20 Einheiten im betreuten Wohnen mit einem räumlichen Angebot von 35 bis rund 90 Quadratmeter in Ein-, Zwei- oder Drei-Zimmer-wohnungen“ schaffen, erklärte Lothar Kanther, Geschäftsführer der seit rund 25 Jahre bestehenden Einrichtung in Sinzheim, in der es momentan noch 78 Plätze in der Pflege und 30 mit betreutem Wohnen gibt. Nach den Absichten der Planer wird ein Teil der aktuellen Bewohner des Seniorenzentrums in die neue Einrichtung übersiedeln. „Das Angebot wird sich dann durch den anschließenden Umbau in dem bestehenden Gebäude verändern und aufgrund der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen durch die Landesheimbauverordnung auf rechnerisch rund 45 Plätze reduzieren“, gibt Kanther zu verstehen.
„Ich kann den Bauzeitenplan kaum glauben. Aber es muss wohl so sein“, ging Bürgermeister Erik Ernst auf die strenge Vorgabe einer Fertigstellung ein. Während dieser Zeit sei die Halberstunger Straße bis 14. August voll gesperrt, und zwar ab Montag, 29. Juli. „Als Ausgleich für die Erreichbarkeit der Innenstadt werden wir am Freitag die Fertigstellung der Hauptstraße bekannt geben“, stellte Erik Ernst fest.
„Für die Bauausführung haben wir uns im Wesentlichen an zuverlässige Firmen vor Ort gehalten, um den Zeitplan zuverlässig einzuhalten“, ergänzte Udo Schwetlick, der als Geschäftsführer der in Offenburg ansässigen Schwetlick Projekt Sinzheim GmbH die Bauzeitenvorgabe selbst als ambitioniert bezeichnete. Die Fertigstellung des neuen Seniorenzentrums im Pfarrer Kiefer-Weg mit entsprechenden Verwaltungsräumen für den Betreiber Curatio erfolge sehr schnell. Aufgrund einer durchgetakteten Vorgehensweise bei den jeweiligen Baugewerken mit der entsprechenden Vorbereitung sei diese bis Mitte September vorgesehen. Dies sei erfahrungsgemäß auch durch das rechtzeitige Einbringen einer Straßendecke für die Anlieferung schwerer vorgefertigter Bauteile möglich. Im Verlauf der Arbeiten werde die Straßendecke dann auch teilweise wieder entfernt.
Reservierung für Bewohner aus Sinzheim

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Seniorenzentrum rückt etwas näher

Einigung mit Grundstückseigentümer erzielt - Ein Beitrag von Roland Huck

Insgesamt 70 stationäre Pflegeplätze und 20 betreute Wohnun­gen sollen im geplanten Neubau zur Er­weiterung des Sinzheimer Seniorenzen­trums entstehen. In der jüngsten Ge­meinderatssitzung wurde das Vorhaben vorgestellt, dessen Baubeginn schnellstmöglich angestrebt werde, wie den Ausführungen zu entnehmen war. Gegenüber den früheren Pla­nungen zur Erweiterung des Senioren­zentrums werden das für den Neubau zur Verfügung stehende Grundstück, das knapp 4 500 Quadratmeter groß ist, als auch das neue Gebäude selbst, das in direkter Nachbarschaft, nördlich des bestehenden Hauses entstehen soll, nun etwas kleiner ausfallen. Des Weiteren ist eine Tiefgarage geplant, die Platz für 40 Stellplätze bieten soll. „Glücklich" zeigte sich Bürgermeister Erik Ernst über das Ergebnis der zurückliegenden Verhandlungen zwischen den Beteilig­ten und sprach von einer „guten Lösung". Die vereinfachte Umlegung „Im südli­chen Niederfeld" stehe kurz vor dem Abschluss. Mit allen am Verfahren be­teiligten Grundstückseigentümern sei eine Einigung erzielt worden, sodass die Voraussetzungen für die Erweiterung des Seniorenzentrums und den Ausbau des Pfarrer-Kiefer-Wegs, über den die Zufahrt erfolgen soll., gegeben seien. Der Bestand des bestehenden Seniorenzen­trums werde gesichert. Betrieben wird das Seniorenzentrum Sinzheim von der Firma Curatio Alten-und Pflegeheime GmbH. Das geplante Gebäude soll in Wohn- beziehungsweise Teileigentum aufgeteilt und an private Anleger veräußert werden. Damit be­stehe auch für Sinzheimer Bürger die Möglichkeit, sich finanziell zu engagieren, informierte die Verwaltung in ihrer Vorlage an die Ratsmitglieder und weiter: „Hierdurch entsteht eine Verbundenheit der Sinzheimer Bevölke­rung mit der Pflegeeinrichtung." Zufrieden mit den vorgestellten Pla­nungen zeigten sich die Gemeinderäte und beauftragten einstimmig die Ver­waltung, die weiteren zur Erweiterung des Seniorenzentrums erforderlichen Schritte zu veranlassen. Weitere 14 betreute Wohnungen in ei­nem viergeschossigen Gebäude werden übrigens in einem anderen Bereich des Gebiets „Im Südlichen Niederfeld" durch einen weiteren Investor entste­hen. Beim Tagesordnungspunkt zur Er­schließung des Gebiets „Im südlichen Niederfeld" billigten die Gemeinderäte mehrheitlich die Ausführungsplanung für den Ausbau des Pfarrer-Kiefer-Wegs und die Umbauarbeiten in der Halberstunger Straße. Über diesen Weg soll künftig das „Südliche Niederfeld" er­schlossen werden. An der Einmündung in die Halberstunger Straße wird eine Mittelinsel mit Querungshilfe entste­hen. Der Weg selbst wird Gehwege und auf der östlichen Seite teils auch einen Parkstreifen erhalten. Beim Seniorenzentrum wird es einen kleinen Kreisverkehr geben. Vorgesehen ist außerdem ein Pflasterbelag, lediglich der Einmündungsbereich in die Halberstunger Straße wird in Asphaltbau­weise ausgeführt. „Erschrocken" zeigten sich Bürger­meister und Gemeinderäte allerdings über die Kostensteigerung. Für Straßen­bau und Kanalisation wird jetzt mit Ge­samtkosten von über 800 000 Euro ge­rechnet und damit rund 330 000 Euro mehr als im Haushalt vorgesehen. Bezüglich der angestrebten Kostenein­sparungen und der Synergieeffekle bei den Baumaßnahmen soll nun die Ver­waltung laut Votum des Gemeinderats Gespräche über einen städtebaulichen. Vertrag mit dem Bauträger des Senio­renzentrum-Erweiterungsbaus führen. über das Ergebnis soll in einer der kom­menden Gemeinderatssitzungen infor­miert werden.

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